St. Nikola
Das Windparkprojekt “Sankt Nikola” steht vollständig mit der nationalen Energiestrategie im Einklang, den Anforderungen aus Kyoto und den Richtlinien der EU, die die Energieerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen auf dem Binnenmarkt fördern. Ziel ist es, dass die Erzeugung von Elektroenergie aus erneuerbaren Energiequellen in der EU in 2020 einen Stand von mindestens 20% der verbrauchten Gesamtenergie erreicht. Der Betrieb des Windparks “Sankt Nikola” wird wesentlich zur Erfüllung der von Bulgarien – als vollberechtigtes Mitglied der EU - übernommenen Verpflichtung beitragen, dass die aus erneuerbaren Quellen hergestellte Energie bis 2020 16% erreicht.
Mit der Inbetriebnahme der 156 MW-Leistung des Windparks “Sankt Nikola” verdoppeln sich die Windenergiekapazitäten von Bulgarien und erreichen ungefähr 330 MW. Direkter Ausdruck der hinzugefügten reinen Energie ist auch die Einsparung von über 300 000 Tonnen Kohlenstoffemmissionen jährlich oder ca. 6 Millionen Tonnen für eine Betriebsperiode von 20 Jahren.
Der Park wirkt sich nicht auf die Tierhabitate und Vögel in der Gegend aus, das ist aufgrund der intensiven wissenschaftlichen Beobachtungen und Analysen bulgarischer und internationaler Experten festgestellt worden. Wegen der durchgeführten wissenschaftlichen Arbeit wurden viele zusätzliche Maßnahmen vorgeschlagen, geplant und geleistet, die die mögliche negative Auswirkung auf die Umwelt minimieren. Diese zusätzlichen Maßnahmen entsprechen vollständig der bulgarischen und europäischen Gesetzgebung. Das Projekt entspricht vollkommen den ökologischen und sozialen Standards der finanzierenden Institutionen – der EBRD und der International Finance Corporation, einige von ihnen sind wesentlich höher als die Anforderungen der europäischen Gesetzgebung.
Der Windpark befindet sich in einem Gebiet, welches erhöhte Aufmerksamkeit gegenüber migrierenden Vögeln erfordert. Das hat die Ausführung eines 5-jährigen vorläufigen Monitoring der Frühlings- und Herbstmigration der Vögel notwendig gemacht, sowie auch ein Monitoring während des Parkbetriebs. Die Untersuchung wurde vom Institut für Zoologie bei der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften und angesehenen internationalen Experten durchgeführt.
Auf einen Vorschlag des Bulgarischen Vereins für Vogelschutz hin ist ein Radarsystem montiert worden, welches vor sich herannähernden Vogelschwärmen warnt und es möglich macht, dass die Turbinen sich ausschalten, um sie im Fall schlechter atmosphärischer Bedingungen zu schützen. Die Entscheidung für das Ausschalten wird aufgrund der Warnung vom Radar und den ornithologischen Geländebedingungen getroffen. Es wurde auch ein System für das Ausschalten der Turbinen entwickelt, das von unabhängigen Ornithologen gesteuert wird. Diese Praxis ist sogar für die weltweiten und europäischen Standards innovativ.
AES Geo Energy arbeitet mit Sorge für den Umweltschutz und einer Vision für die Zukunft. Für das Erreichen dieses Ziels initiiert und pflegt die Gesellschaft einen offenen Dialog mit allen interessierten Nichtregierungsorganisationen, Vertretern der Gemeinde- und Staatsgewalt, wissenschaftlichen Kreisen. Dank des offenen Dialogs sind eine Reihe von Änderungen bzgl. des Projekts umgesetzt worden, die ihm dazu verholfen haben auch den höchsten ökologischen Anforderungen gerecht zu werden.